FAQ zu unseren Produkten

Hier finden Sie Antworten auf häufig gestellte Fragen rund um Reedsensoren, Hallsensoren, Magnete und Kabelgruppen, die masetec anbietet.

Reedsensoren / Schalter

Die meisten Reedschalter / Sensoren sind so genannte SPST-NO (Single-Pole-SingleThrow–Normally-Open) Typen und werden auch als Form-A Schalter (Schließerkontakt) bezeichnet. Viele Anwendungen auf Reed Basis benötigen jedoch einen SPST-NC (Single-Pole-Single-Throw-Normally-Closed) oder auch Form-B (Öffnerkontakt). Daneben sind die SPDT (Single-Pole-Double-Throw) oder auch Form-C (Umschaltkontakte) in zahlreichen Applikationen unumgänglich. In einigen wenigen Produkten finden bistabile oder auch Form-E bzw. Latching genannte Schalter ihren Einsatz.
Klar, aber aufgrund der verschiedenen Größen sind nicht alle Formen für jeden der masetec Sensoren realisierbar.
Das ist natürlich die wichtigste Frage denn mit diesem Wissen eröffnen sich unzählige Applikationen.

Zwei aus ferromagnetischem Material bestehende Kontaktzungen werden unter inerter Atmosphäre (z.B Stickstoff) hermetisch dicht in einem Glasrohr eingeschmolzen. Die sich nach dem Schmelzvorgang überlappenden Kontaktzungen innerhalb des Glaskörpers bilden einen Luftspalt im Kontaktbereich. Für ein besseres Schaltverhalten sind die beiden Zungen in der so genannten Kontaktzone mit Ruthenium, Rhodium oder Iridium beschichtet. Der Clou ist natürlich das bei einem ausreichend starken Magnetfeld die beiden Kontaktzungen eine entgegengesetzte Polarität annehmen und somit den Kontakt schließen.
Gute Frage! Zu einem in einem Gehäuse verbauten Reedschalter sagt man in der Regel Reedsensor also ist der unverbaute Reed der Schalter.
Oh ja! Oft stecken hinter Begriffen wie Magnetsensor, Magnetschalter, Fensterkontakt, Positionssensor und vielen anderen nichts anderes wie ein Reedsensor oder Schalter.
Viele! Sei es das generelle berührungslose Schalten, die Tatsache keinen Versorgungsstrom zu benötigen, das bis auf kleine Ausnahmen kein Minimalstrom erforderlich ist, der Übergangswiderstand bei 50 – 200 Milliohm liegt und die Lebensdauer bei Signallast bis zu 1 Mrd. Schaltspiele beträgt sind die wohl wichtigsten Vorteile.
Wo gibt es die nicht? Wir sind ehrlich und wollen nichts beschönigen. Wie oben schon erklärt handelt es sich um ein Glasbauteil und das ist natürlich bei nicht sachgemäßer Handhabung immer ein Schwachpunkt. Aber dafür gibt es ja uns. Wir bieten komplette Plug & Play Lösungen an um Risiken zu verringern. Und natürlich verkaufen wir ihnen keinen Reedsensor oder Schalter wenn wir nicht davon überzeugt sind. Und vielleicht haben wir auch andere Lösungen neben der Reed basierenden Sensorik.
Gut aufgepasst! AW steht für Ampere Windungen und ist in der Reedwelt der wohl wichtigste Wert welcher die Empfindlichkeit also den Schaltabstand definiert. Achtung oft wird ein AW Wert von z.B. 10-15AW mit einem Schaltabstand von 10-15mm gleich gesetzt was jedoch absolut falsch ist. Die Empflindlichkeit von Reedschaltern wird in vorab definierten Spulen ermittelt. Durch Anlegen einer Spannung an die Spule (Stromfluss) mit definierter Anzahl der Spulenwindungen entsteht ein Magnetfeld. Erhöhe ich dann diese Stromstärke bis der Kontakt schließt habe ich den Anzugswert ermittelt (A x W). Reduziert man jetzt diesen Strom bis der Kontakt wieder öffnet ergibt sich daraus der Abfallwert.
Aufgepasst jetzt wird es tricky! Ein hoher AW Wert z.B. 40-45AW bedeutet eine geringe oder niedrige Empfindlichkeit (kleiner Schaltabstand) und demnach hat ein Wert von z.B. 10-15AW eine höhere Empfindlichkeit (hoher Schaltabstand). Alles klar?
Auch das geht und natürlich helfen wir vorab genau diesen Wert zu definieren.
Richtig! Das ist die Hysterese und ist nichts anderes als der oben beschriebene Unterschied zwischen dem Anzugs und Abfallwert.
Das kann unter Umständen möglich sein bedarf aber einer vorherigen Prüfung der Anwendung.
Wir wissen natürlich das jede Anwendung andere Abstände benötigt. Um diese zu generieren, können wir entweder mit dem AW Wert spielen, einen stärkeren oder schwächeren Magneten verwenden oder sogar das Magnetmaterial anpassen. Auch eine Überarbeitung der Position des Magneten zum Reed könnte zum gewünschten Ziel führen. Hier kannst Du dich im Downloadbereich über die unterschiedlichen Annäherungen und die daraus entstehenden Veränderungen der Schaltung informieren.
Ganz einfach! Geht nicht, gibt´s nicht oder zumindest versuchen wir vieles zu ermöglichen und dich nicht mit Standardprodukten“ abzuspeisen. Kundenspezifische Lösungen stehen bei uns hoch im Kurs!
Leider nein oder zumindest ist dies gefährlich. In der Reed Technology wird auch wie in deren Bereichen versucht ein einfaches Umstellen von einem zum anderen Hersteller zu vermeiden. Hier kommt es auf viele Dinge wie z.B. die Anzahl der Windungen bei der jeweiligen Testspule an. Eine Spule mit 5.000 Windungen hat natürlich dann einen anderen Wert wie eine mit 10.000 Windungen.
Ganz einfach, entweder wir können anhand des Datenblattes deines aktuellen Lieferanten ableiten welcher AW Wert passt oder schicke uns einfach 5-10 Stück Muster dann können wir diese ausmessen und den passenden AW Wert von masetec definieren. Natürlich transparent!
Wenn dieser einmal in deiner Anwendung definiert ist auf alle Fälle und in all unseren Standardsensoren auch. Aber für Sonderlösungen bzw. kundenspezifischen Sensoren wählen wir den für deine Anwendung passenden Reedschalter. Sei es von KOFU, Standex, Littelfuse oder RZMKP.


Hallsensoren

Ja, Hallsensoren müssen vor EDI/RFI geschützt werden.
Ja, Hallsensoren benötigen einen Stromkreis sowie einen Treiber.
Ja, denn in der Nähe eines Magnetfeldes erzeugen sie nur ein schwaches Signal in Millivolt-Stärke. Deshalb muss das Signal verstärkt und in einen Schaltkreislauf geführt werden.
Ein Halbleitermaterial, das in die Nähe eines Magnetfeldes gebracht wird, erzeugt Spannung proportional zur Stärke des Magnetfeldes.
Die Öffnungszeit eines Hall-Sensors liegt in der Regel bei 5 µs.
Hall-Sensoren haben gewöhnlich einen Widerstand von mehr als 200 Ohm.


Magnete

Sie können bei uns alle Materialien wie NdFeB, SmCo, AlNiCo und Ferrite in allen Formen beziehen.
In unserem Downloadbereich finden Sie eine Übersicht genau über dieses Thema.
Hier können Sie sich ebenfalls im Downloadbereich mit unserer Auswahlhilfe über die Unterschiede informieren.
Absolut! Das ist genau das, worin wir stark sind. Sei es Magnetkupplungen, Magnete in einem Gehäuse zur einfacheren Montage, Pot und Hakenmagnete und und und. Sagen Sie uns einfach, was Sie benötigen und wir kümmern uns darum.
Auf Einiges, um ehrlich zu sein. Ein NdFeB-Magnet ist z.B. nicht gleich ein NdFeB-Magnet. Hier gibt es klare Definitionen in Bezug auf die Stärke und die Temperaturbeständigkeit. Im Downloadbereich finden Sie hierzu mehr Informationen. Aber natürlich helfen wir Ihnen gerne, den passenden Magneten für Ihre Anwendung zu finden.
Auch kein Problem. Wir benötigen lediglich ein paar Muster, analysieren diese und unterbreiten Ihnen dann ein entsprechendes Angebot.
Sehr unterschiedlich. Unsere Auswahlhilfe gibt auch hier ein paar Einblicke über die Kostenstruktur der verschiedenen Materialien.
NdFeB in Bezug auf Volumen bzw. Größe.
Unserer Meinung nach AlNiCo, da diese bei falscher Handhabung und Lagerung leicht entmagnetisiert werden können.
Wir bitten Sie, hierzu unsere Warnhinweise zu prüfen, die Sie auch im Downloadbereich finden.


Kabelkonfektionen bzw. Baugruppen

Wenn Sie das möchten: selbstverständlich. Aber leider sind einige Hersteller gerade bei geringen Bedarfen recht unflexibel in Bezug auf Mindestmengen und natürlich gibt es für fast jeden Stecker eine Alternative, die vielleicht in Bezug auf Verfügbarkeit und Preis eine interessante Lösung parat hat. Diese stellen wir dann gerne vor.